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Waschmaschine Ersatzteile

Ersatzteile und Zubehör für Ihre Waschmaschine der Hersteller Siemens, Candy, Bosch, Amica und viele andere.

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Waschmaschinen

Die Waschmaschine ist ein fester Bestandteil der alltäglichen Reinigungsroutine und erleichtern den Vorgang des Waschens erheblich. Das war allerdings nicht immer so. Erst im Jahr 1767 erfand der deutsche Wissenschaftler Jacob Christian Schäffer die Rührflügelmaschine, das Modell, auf dem unsere heutigen Waschmaschinen basieren. Nach jahrhunderterlanger Weiterentwicklung des Modells erschien in Deutschland 1951 die erste vollautomatisierte elektrische Waschmaschine mit Bullauge, die von Peter Pfenningsberg hergestellt wurde. Diese kostete damals ungefähr 2280 Mark, was für die meisten Menschen zwei Drittel des Jahreseinkommens bedeutete. Auch das kann man sich heutzutage kaum noch vorstellen, da beinahe jeder Haushalt über eine eigene Waschmaschine verfügt. In Zahlen bedeutet dies, dass circa 96 Prozent der privaten Haushalte eine Waschmaschine besitzen. Aufgrund der stetigen Fortentwicklung der Waschmaschine haben sich verschiedene Modelle herausgebildet, zwischen denen der heutige Waschmaschinenbesitzer auswählen kann. Hier erhalten Sie einen Einblick in die vielfältigen Möglichkeiten, die sich Ihnen bei der Waschmaschinenauswahl bieten.

Bauformen von Waschmaschinen

Trommel-Waschmaschine

Bei der Trommelwaschmaschine dreht sich die Waschtrommel um die horizontale Achse. Zudem unterscheidet sich diese Art der Waschmaschine wiederum in zwei verschiedene Modelle, den Toplader und den Frontlader.

Toplader-Waschmaschine

Der Toplader zeichnet sich insbesondere durch seine Größe aus. Denn dieses Waschmaschinen-Modell ist relativ schmal und hoch. Standardmaße sind 85 x 60 x 60 Zentimeter sowie 90 x 40 x 60 Zentimeter. Daher eignet sich ein Toplader für Haushalte, in denen wenig Platz zur Verfügung steht, da diese Modellart in enge und schmale Raumlücken passt. Die Trommelgröße kann zwischen einem Fassungsvermögen von 5 bis 7 Kilogramm variieren. Im Hinblick auf das schmale Format des Modells, müssen Waschtrommel, Pumpe und Motor in einem Gehäuse verarbeitet werde, welches sich diesem Format auch anpasst. Ein weiterer essenzieller Unterschied zur gewöhnlichen Waschmaschine ist die Art und Weise der Befüllung, denn der Toplader wird von oben geöffnet und befüllt. Dadurch kann der Rücken geschont werden. Waschmittel, Waschpulver oder Weichspüler werden in das Waschmittelfach gegeben und nachdem die Wäsche in den Toplader geladen wurde, müssen Trommel und Waschmaschinendeckel geschlossen werden. Das Display zur Waschmaschinenbedienung befindet sich oftmals oben auf dem Deckel. Ein Nachteil ist, dass sich der Toplader nicht leicht in die Küchenzeile integrieren lässt und die Trommelgröße oft kleiner ist als die eines Frontladers. Ein Toplader könnte für Sie relevant sein, wenn Sie nur wenig Platz zur Verfügung haben und Ihren Rücken schonen möchten. Weiterhin kommt es auf die Menge und das Material Ihrer Wäsche an. Wenn Sie große Wäschestücke waschen möchten und vier- bis sechsmal pro Woche einen Waschvorgang starten, könnten größere Waschtrommeln für Sie sinnvoller sein. Besitzen Sie viele Kleidungsstücke, die aus pflegebedürftigen Stoffen wie Seide oder Wolle bestehen, so ist es wichtig, dass die Waschmaschine über spezielle Waschprogramme verfügt. Bekannte Marken, bei denen Sie Toplader-Modelle erwerben können, sind unter anderem Miele, AEG, Bauknecht, Bosch oder Siemens

Frontlader-Waschmaschine

Die Frontlader-Modelle sind in Deutschland weitaus stärker verbreitet als die Toplader-Modelle und gehören heute zu den Standardmodellen im Bereich der Waschmaschinen. Der sichtbarste und offensichtlichste Unterschied ist das Bullauge des Frontladers, das sich an der Vorderseite der Maschine befindet und über das die Wäsche eingefüllt wird. Auch hinsichtlich des Formates unterscheidet sich der Frontlader vom Toplader-Modell, denn der Frontlader hat eine relativ quadratische Form. Der Frontlader ist ungefähr 85 Zentimeter hoch, zwischen 57 und 64 Zentimetern tief und circa 60 Zentimeter breit. Da dieses Waschmaschinenmodell von vorne beladen wird, stellt die Oberseite weitere Nutzungsmöglichkeiten dar. Beispielweise kann die Oberfläche als Ablage genutzt werden, so können die benötigten Waschutensilien dort abgestellt werden. Ferner ist es auch möglich, zwei Geräte aufeinander zu stapeln. Dadurch kann Platz gespart werden. Denn allgemein benötigt der Frontlader einen erhöhten Platzbedarf, da genügend Raum vorhanden sein muss, um die Waschmaschine von vorne zu befüllen. Dieses Modell kann sowohl von kleinen Haushalten als auch von größeren Familien genutzt werden, da die Trommelgröße des Frontladers variiert. So kann zwischen einer 5 und 10 Kilogramm Kapazität der Trommel gewählt werden. Des Weiteren lässt sich diese Waschmaschine leicht bedienen und ist in verschiedenen Energieeffizienzklassen sowie mit verschiedenen Zusatzfunktionen erhältlich. Die modernsten Geräte lassen sich bereits mit dem Smartphone oder eine App steuern. Ein Nachteil, der mit der Nutzung eines Frontladers einhergeht, ist der erhöhte Platzbedarf durch das Befüllen von vorne, wobei in die Hocke gegangen werden muss. Die Vorteile sind eine vielfältige Modellauswahl und Verfügbarkeit in verschiedenen Preisklassen. Zudem ist der Betrieb des Frontladers verschleißarmer und leiser. Außerdem kann zwischen verschiedenen Wasch- und Spezialprogrammen gewählt werden. Auch das Be- und Entladen der Waschmaschine gestaltet sich bei diesem Modell einfach, da die zusätzliche Ablagefläche genutzt werden kann. In diesem Zusammenhang ist es auch möglich, den Waschkorb einfach vor dem Bullauge zu platzieren, wodurch das Be- und Entladen ebenfalls erleichtert werden kann. Wie bereits angesprochen, lassen sich die neusten Modelle auch digital steuern. Frontlader bieten also eine Menge an verschiedenen Auswahlmöglichkeiten, sodass sich für jeden Nutzer das richtige Frontlader-Modell finden lässt, sofern der benötigte Platzbedarf erfüllt ist. Generell gilt, je umfangreicher der Frontlader ausgestattet ist, desto teurer wird die Anschaffung. Die Wahl hat man zwischen den sogenannten Basic- und den High-End-Versionen eines Frontladers, die sich insbesondere hinsichtlich der Sonderprogramme und Special-Features unterscheiden. Denn mit diesen ist die Basic Version in der Regel nicht ausgestattet. In Bezug auf die Energiebilanz kann ebenfalls die High-End-Version punkten. Jedoch machen sich die Zusatzausstattungen im Preis bemerkbar. Daher sollte man sich vor einem Kauf sicher sein, welche Ausstattung die eigene Waschmaschine haben soll. Zu den Special-Features gehören beispielweise die Restlaufanzeige, die anzeigt, wie lange der aktuelle Waschgang noch andauert oder der Beladungssensor, der signalisiert, wie viel Wäsche noch in die Trommel geladen werden kann. Bekannte Marken, die Frontlader-Modelle anbieten, sind Bosch, Miele oder Siemens.

Einbau-Waschmaschine

Ein dritter Waschmaschinentyp ist die Einbauwaschmaschine. Diese kann in Schränke eingebaut werden, wodurch mehr Platz zur Verfügung stehen kann. Zudem kann der Raum dadurch größer und ordentlicher wirken. Auf diese Weise wird die Waschmaschine zu einem Teil der Küchen- oder Badezimmereinrichtung. Bei einer Einbauwaschmaschine handelt es sich immer um ein Frontlader-Modell, welches jedoch etwas platzsparender ist als die herkömmlichen, freistehenden Frontlader-Modelle. Die Trommel der Einbauwaschmaschine hat in der Regel eine Kapazität von 6 oder 7 Kilogramm Füllmenge. Auch im Hinblick auf die technische Ausstattung gibt es Modelle, die verschiedene Features und Energieeffizienzklassen aufweisen können. Preislich liegt die Einbauwaschmaschine ungefähr auf dem Niveau der normalen Frontlader-Modelle. Denn auch hier hängt der Preis von der Ausstattung der Maschine ab. Marken, die diesen Waschmaschinentyp verkaufen, sind Miele, AEG, Bosch, Siemens, Samsung oder Bauknecht. Viele Verbraucher teilen die Besorgnis über die Lautstärke der Maschine. Allerdings sind die Einbaugeräte mit einer speziellen Geräuschdämmung versehen, wodurch gewährleistet wird, dass der Waschvorgang leise abläuft, sodass man sich selbst im Wohnraum nicht gestört fühlt. Auch die Schleuderprogramme verfügen bloß über eine geringe Lautstärke aufgrund besonders effizienter Schleudersysteme. Dieses Waschmaschinen-Modell eignet sich vor allem für Haushalte, die aus zwei Personen bestehen oder für Familien, deren Wäscheaufkommen nur mittelgroß ist. Wenn das Fassungsvermögen von 6 bis 7 Kilogramm nicht reicht, sollte eine normale Waschmaschine gekauft werden. Dies ist auch ratsam, wenn Sie sich durch eine sichtbare Maschine nicht gestört fühlen. Einbauwaschmaschinen stellen eine ästhetische Alternative für die Platzierung einer Waschmaschine in der Küche dar, sofern der Platz im Bad nicht ausreicht.

Mini-Waschmaschine

Die Mini-Waschmaschine eignet sich vor allem für Studenten, Single-Haushalte oder Camper. Aber auch Menschen, die viel unterwegs sind, können von diesem Gerät profitieren. Die Mini-Waschmaschine ist meist als Toplader konstruiert und kann bis zu 3 Kilogramm Schmutzwäsche aufnehmen. Die Höhe besonders kleiner Modelle beträgt nur 33 Zentimeter, Tiefe und Breite belaufen sich auf ungefähr 35 Zentimeter. Der essenziellste Unterschied ist, neben der Größe, die Tatsache, dass die Maschine nicht automatisch läuft. Dementsprechend muss die Wäsche zusammen mit Wasser und Waschmittel per Hand in die Waschkammer eingegeben werden. Das Wasser sollte dabei bereits die Temperatur aufweisen, mit der die Wäsche gewaschen werden soll. Bei einer heißen Wäsche muss das Wasser zuvor erhitzt werden. Daraufhin folgt die Einstellung der Waschdauer sowie der Waschstärke. Am Ende des Waschvorgangs sollte das Wasser abgepumpt werden. Hat die Maschine eine integrierte Schleuderfunktion, muss die Wäsche in die separate Schleuderkammer umgefüllt werden. Oftmals muss die Mini-Maschine häufiger geschleudert werden. Allerdings unterscheidet sich die kleine Maschine in zwei verschiedene Grundtypen. Es gibt Mini-Waschmaschinen, die mobil sind und daher nicht mit Heizung oder Pumpe ausgestattet sind. Hierbei wird das Waschwasser in der erwünschten Temperatur per Hand eingelassen, beispielsweise mit einer Handbrause. Nach dem Waschen wird das Wasser dann in Badewanne oder Dusche abgelassen. Die technische Ausstattung dieser Modelle ist sehr einfach gehalten. Oftmals besteht sie bloß aus einem Timer. Einige Modelle können Normal- und Feinwäsche voneinander unterscheiden. Eine solche Maschine befindet sich im preislichen Rahmen von 60 bis 100 Euro. Der zweite Grundtyp basiert hinsichtlich der Ausstattung auf den großen Waschmaschinen. Jedoch sind Abmessungen und Fassungsvermögen hier stark verringert. Der Preis liegt daher auch zwischen 220 und 450 Euro. Hersteller der Mini-Waschmaschine sind unter anderem AEG, Syntrox, Beko oder Steinborg. Nachteile des Modells sind vor allem das fehlende Flusensieb, weshalb nach dem Waschen oftmals Fusseln auf der Kleidung zurückbleiben sowie die umständliche Bedienung des Gerätes. Aufgrund der geringen Waschzeit kann stark verschmutzte Wäsche nur nach mehreren Waschvorgängen oder bei hoher Temperatur sauber werden. Weiterhin ist die Schleuderfunktion der Maschine sehr gering. Vorteile sind jedoch, dass die Mini-Waschmaschine selbst auf engstem Raum Platz findet. Zudem lässt sie sich leicht transportieren, weshalb sie sich vor allem für Reisende oder Camper eignet. Ferner ist der günstige Preis ein ausschlaggebendes Argument.

Industriewaschmaschine

Industriewaschmaschinen sind für den gewerblichen Einsatz konzipiert und eignen sich daher weniger für den privaten Haushalt. Eine Gewerbewaschmaschine kann ein Fassungsvermögen von 30 Kilogramm aufweisen. Die Füllmenge der Maschine ist hier ein bedeutendes Kriterium, denn für Hotels oder die Gastronomie sind effiziente Arbeitsprozesse elementar. Gewerbewaschmaschinen können daher in einem Waschgang mehr Wäsche aufnehmen als herkömmliche Maschinen. Zudem ist die Industriemaschine mit einem viel leistungsfähigeren Motor versehen, was angesichts des hohen Fassungsvermögens auch zwingend erforderlich ist. Allerdings fällt die Maschine deswegen auch größer aus und benötigt daher mehr Platz. Einsatzbereiche sind beispielsweise Gastronomie, Hotels, Kliniken, Reinigungsfirmen oder Wäschereien. Im Bereich der Gewerbewaschmaschinen gibt es außerdem verschiedene Modelle, zwischen denen unterschieden werden muss. Dazu gehören die Waschschleudermaschine, die Kontinuenanlage, die Münzwaschmaschine und die Industriewaschmaschine. Hersteller der gewerblichen Maschinen sind unter anderem Miele, Electrolux oder Whirlpool. Da sich dieses Waschmaschinen-Modell nicht für den privaten Haushalt eignet, soll an dieser Stelle auch nicht weiter auf die Gewerbewaschmaschinen eingegangen werden.

Waschvollautomat

Heutzutage sind eigentlich alle Waschmaschinen ein Waschvollautomat, da es sich um das gleiche Gerät handelt. Die vollautomatische Ausführung aller Waschprogramme ist das essenziellste Merkmal eines Waschvollautomaten. Zudem sorgt ein Vollautomat für mehr Flexibilität, beispielsweise erleichtern Timer-Funktionen den Waschvorgang. Die einfache Waschmaschine wäscht dagegen nicht vollautomatisch, denn je nach Modell müssen die verschiedenen Programme manuell betätigt werden. Heutzutage führen aber beinahe alle Maschinen den Waschvorgang automatisiert durch. Daher beschreibt der Begriff Waschmaschine heute viel mehr einen Waschvollautomaten. Lassen Sie sich daher nicht von dem Begriff Waschvollautomat in die Irre führen, da er im Grunde bloß eine Bezeichnung für die heutigen modernen und funktionellen Waschmaschinen darstellt. Somit gehören Toplader, Frontlader, Einbauwaschmaschine und auch die Gewerbewaschmaschine zu den Waschvollautomaten.

Waschtrockner

Der Waschtrockner kombiniert zwei Geräte in einem, da in diesem Modell sowohl eine Waschmaschine als auch ein Wäschetrockner integriert sind. Auch hier ist ein großer Vorteil die Platzersparnis. Das Gerät ist demnach ideal für kleine Haushalte, in denen nicht genügend Raum für zwei verschiedenen Geräte vorhanden ist. Die Funktionsweise der Maschine unterteilt sich in zwei Vorgänge. Zunächst startet der Waschgang, die Waschmaschine wird dabei genauso bedient wie die herkömmlichen Geräte. Nach dem letzten Schleudergang hängt das weitere Vorgehen von dem Fassungsvermögen des Waschtrockners ab. Wenn die Waschtrommel eine ausreichende Größe hat, kann das Trocknen der Wäsche sofort nach dem Waschgang erfolgen. Dies kann einerseits gleich zu Beginn eingestellt werden, andererseits kann der Trockenvorgang auch über das Bedienungsfeld gestartet werden. Das hängt jedoch von dem jeweiligen Gerät ab. Wieder andere Geräte sind so konzipiert, dass sie während des Trockenvorgangs bloß eine geringe Ladung verarbeiten können. In diesem Fall muss nach dem regulären Waschgang ein Teil der Wäsche entnommen werden, was in zwei verschiedenen Trockenvorgängen resultiert. Dennoch kann auf diese Weise Arbeit und Zeit gespart werden. Die Maschine lohnt sich daher für vielbeschäftigte Menschen, die zudem einen praktischen Wasch- und Trockenvorgang favorisieren. Dies kann der Waschtrockner bieten, da nur einige wenige Handgriffe nötig sind. Außerdem eignet sich das Gerät für Verbraucher, die ihre Wäsche nicht in der Wohnung oder draußen zum Trocknen aufhängen möchten. Die meisten Waschtrockner weisen beim Waschen ein Fassungsvermögen von 6 bis 9 Kilogramm auf, wohingegen das Fassungsvermögen beim Trocknen bloß bei 4 bis 7 Kilogramm liegt. Wenn der Wäscheanteil gering ist, was in Single-Haushalten der Fall ist, besteht kein Nachteil. Mehrköpfige Familien waschen in der Regel mehr Wäsche, weshalb die Wäsche nach dem Waschen vermutlich halbiert werden müsste. Dies bedeutet, dass ein Teil der nassen Wäsche aufgehangen oder gelagert werden müsste, bis die erste Waschladung getrocknet ist. Dies kann ein potenzieller Nachteil sein. In Deutschland ist der Waschtrockner meist als Frontlader erhältlich, er wird aber auch als Toplader angeboten. Demnach müssen sich Verbraucher auch hier zwischen Frontlader- und Toplader-Modell entscheiden. Des Weiteren verfügen Waschtrockner über die üblichen Standardprogramme sowie über spezielle Sonderprogramme, wie zum Beispiel das Anti-Allergie-Programm. Extra-Funktionen wie das Warmlüften oder die Regulierung der Trocknungsintensität könnten für den ein oder anderen Nutzer interessant sein. Marken, die diesen Gerätetyp anbieten, sind AEG, Beko, Bauknecht, Privileg, Miele oder LG.

Waschmaschine pflegen

Um die Langlebigkeit der Waschmaschine zu fördern, sollte die Maschine optimal benutzt werden. Zu der optimalen Nutzung gehört auch die regelmäßige Pflege und Reinigung. Ein Leitfaden für den richtigen, pflegegerechten Umgang stellt die Bedienungsanleitung der Maschine dar. Dort können Pflegehinweise entnommen werden. Generell sorgt die maschinengerechte Pflege für eine verlängerte Lebensdauer des Gerätes. Davon profitiert auch die Wäsche, da Hygiene und ein angenehmer Geruch auf diese Weise gesichert werden können. Zudem kann so kostspieligen Reparaturen vorgebeugt werden.

Grundreinigung der Waschmaschine

Frontlader sollten circa drei bis vier Mal pro Jahr mit einem speziellen Waschmaschinenreiniger gereinigt werden, wodurch Schmutz und Seifenreste beseitigt werden. Auch sollte eine regelmäßige Grundreinigung erfolgen, die Kalkablagerungen und Bakterien beseitigen soll. Für diese Grundreinigung muss, sofern vorhanden, das entsprechende Reinigungsprogramm ausgewählt werden. Einige Maschinen besitzen für diesen Zweck spezielle Trommelreinigungsprogramme, die auf 90 Grad Celsius laufen. Falls ein solches Programm nicht vorhanden ist, sollte die höchste Temperatur eingestellt werden und ein langes Koch-/Buntprogramm gewählt werden. Zudem können Spezialreiniger in das Waschmittelfach gegeben werden. Daraufhin startet die Maschine einen Waschvorgang, der allerdings ohne Wäsche erfolgt.

Unangenehmen Geruch beseitigen

Eine lästige Begleiterscheinung der Waschmaschinen-Nutzung ist der unangenehme Geruch, der entstehen kann, wenn auf niedriger Temperatur gewaschen wird. Denn dann können geruchsbildende Bakterien in der Maschine überleben, die den unangenehmen Geruch verursachen. Dabei kann ein Waschgang mit 60 Grad Celsius oder ein Kochwaschgang helfen. Dies sollte regelmäßig, also ein- bis zweimal im Monat, durchgeführt werden, da so vorhandene Keime abgetötet werden können. Dieser Waschgang kann auch ohne Textilien erfolgen, da diese hierbei nicht notwendig sind. Gleichzeitig kann auf diese Weise verhindert werden, dass neue Bakterien entstehen. Folglich ist der Kochwaschgang auch eine vorbeugende Schutzmaßnahme. Relevant ist dies insbesondere für Verbraucher, die ihre Wäsche fast ausschließlich auf 30 oder 40 Grad Celsius waschen. Dadurch wird die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass sich Waschmittel in Pulverform nicht vollständig auflösen können. Die Folge ist, dass Waschmittelreste in der Maschine bleiben, wodurch sich Schimmel und Bakterien bilden können, was wiederum in einem unangenehmen Geruch resultiert. Handelsüblicher Waschmaschinenreiniger fördert außerdem die Eliminierung von Bakterien, die nicht gänzlich durch den Kochwaschgang beseitigt werden. Eine mögliche Alternative stellt Essig dar, der aber nicht dauerhaft verwendet werden sollte, da er bei häufiger Verwendung die Schläuche angreifen kann.

Waschmittelfach reinigen

Geruchsbildende Bakterien können sich auch im Waschmittelfach bilden, weshalb dieses immer ein Stückchen geöffnet bleiben sollte. So kann der Bakterienbildung vorgebeugt werden. Trotzdem sollte das Fach regelmäßig herausgenommen und gereinigt werden. Denn Weichspüler- und Waschmittelreste, die zurückbleiben, können zur Schimmelbildung beitragen. Daher sollte die Schublade mit heißem Wasser und einer Bürste gereinigt werden, damit auch die Zwischenräume gesäubert werden. Hierfür eignet sich eine Zahnbürste. Falls die Verschmutzungen und Ablagerungen etwas hartnäckiger sind, sollte die Schublade zuvor im warmen Wasser eingeweicht werden. Gegebenenfalls kann Essig hinzugezogen werden, indem er dem Wasser hinzugefügt wird. Das Fach sollten in diesem Essigbad eine Weile einwirken, da sich so ebenfalls Kalkrückstände lösen können. Zur Reinigung kann auch ein Schwamm sowie Scheuermilch verwendet werden. Das Waschmittelfach sollte danach gut abgespült werden.

Bullaugengummi reinigen

Auch das Gummi des Bullauges ist anfällig für Waschmittelrückstände und Feuchtigkeit. Daher ist auch hier eine regelmäßige Reinigung notwendig. Denn ansonsten muss mit Bakterien- und Pilzbildung sowie mit einem Verschleiß des Bullaugengummis gerechnet werden. Im Hinblick auf den Verschleiß sind vor allem Regionen mit besonders kalkhaltigem Leitungswasser betroffen. Die Gummimanschette des Frontladers kann durch Kalk schnell spröde und wasserdurchlässig werden. Die Dichtung sollte nach jedem Waschgang von Schmutz befreit werden. Dazu muss der Dichtungsring feucht abgeputzt werden, wobei der restliche Türbereich ebenfalls abgewischt werden sollte. Daraufhin wird die Türmanschette mit einem Tuch trockengerieben. Wichtig ist, darauf zu achten, dass beim Beladen der Maschine keine Wäschestücke in der Dichtung einklemmt werden. Startet die Maschine und zieht das Wäschestück durch den Gummi kann dieser bereits bei einmaligem Vorfall beschädigt und somit undicht werden.

Waschmaschine entkalken

Regionen mit einer hohen Wasserhärte sollten die Maschine zwei Mal pro Jahr entkalken. Dazu eignen sich verschiedene Pulver- und Gel-Entkalker. Eine weitere Möglichkeit ist die Entkalkung mit Essig, der - wie bereits erwähnt - die Schläuche und Dichtungen der Waschmaschine angreifen kann. Daher ist hierbei Vorsicht geboten.

Flusensieb reinigen

Das Flusensieb muss ebenfalls regelmäßig gereinigt werden. Dies ist notwendig, da das Flusensieb die Laugenpumpe vor Verstopfungen schützt. Wird das Sieb nicht regelmäßig gesäubert, dann kann das Laugenwasser nicht mehr richtig aus der Waschmaschine gepumpt werden. Auch die Wäsche leidet unter einem ungereinigten Flusensieb, da sie, bei unzureichender Flusensieb-Reinigung, zunehmend mit Fusseln versehen ist. Dahingehend sollten regelmäßig Fusseln und Kleinteile entfernt werden. Der Reingungsaufwand ist größer, wenn das Flusensieb einen längeren Zeitraum nicht gereinigt wurde. Daher verringert eine regemäßige Reinigung sogar den Arbeitsaufwand. Zur Reinigung muss das Sieb nach dem Öffnen der Klappe herausgenommen und dann unter fließendem Wasser abgespült werden. Dabei sollte außerdem eine weiche Bürste verwendet werden. Erfolgt dies nicht regelmäßig, kann sich Schimmel auf Textilfasern bilden, die im Flusensieb hängen geblieben sind. Die Reinigung wird alle 3 bis 6 Monate empfohlen. Ein besonders verschmutztes Sieb kann auch nachgekauft und ausgetauscht werden

Austauschbare Teile einer Waschmaschine

Sollte doch mal etwas kaputtgehen, dann müssen Sie sich nicht gleich eine neue Waschmaschine kaufen. Denn einige Teile der Maschine, die für einen reibungslosen Waschvorgang elementar sind, lassen sich einfach austauschen. Im Folgenden wird die Funktion dieser Bestandteile erläutert.

Trommel und Bottich

Die Trommel oder Waschtrommel ist im Inneren mit Mintnehmerrippen versehen, die gelocht sind. Dadurch wird die Wäsche während des Waschgangs zusätzlich mit Wasser benetzt, da die Mitnehmerrippen das Wasser aufnehmen und transportieren. Die Waschtrommel wird von einem Elektromotor angetrieben. Das Ziel ist, dass die Wäsche mit der Lauge vermischt wird. Hierbei sind die Mitnehmerrippen ebenfalls essenziell, da sie dafür sorgen, dass die Wäsche mit der Lauge bzw. dem Spülmittel versorgt wird. Dies geschieht, indem die Mitnehmerrippen die Wäsche immer wieder aus der Lauge nach oben heben, woraufhin sie dort wieder eingetaucht wird. Entscheidend ist auch die Drehbewegung der Waschtrommel, die maßgeblich bei der Herauslösung von Schmutzresten ist. Die Geschwindigkeit und Häufigkeit der Drehbewegung sollte sich nach den zu waschenden Textilien richten, um ein optimales Waschergebnis zu erzielen. Die Waschtrommel befindet sich im Bottich oder Laugenbehälter, in dem das Wasser und das Waschmittel miteinander vermischt werden. Laugenbehälter und Trommel bilden oftmals eine Einheit und sind nur gemeinsam austauschbar. Bei einigen höherpreisigen Waschmaschinemodellen sind Trommel und Trommellager austauschbar. Die Lager müssen vom Hersteller bezogen werden, da es sich um Speziallager handelt, die nicht regelmäßig über den Eisenwarengroßhandel bezogen werden können.

Heizung der Waschmaschine

Die Heizung erwärmt das Wasser im Bottich der Waschmaschine. In diesem Zusammenhang ist der Heizstab von essenzieller Bedeutung, da er hier als wesentliches Heizelement fungiert. Dieser befindet sich im Bottich der Waschmaschine und ist von der Lauge umgeben. Die Heizschlange trägt zu einer besseren Reinigungsleistung bei. Einen defekte Heizung erkennt man an einer verminderten Waschleistung. Die Wäsche wird in diesem Fall nicht mehr sauber, da sich Fette nicht mehr auflösen können. Ein unangenehmer Geruch der Wäsche kann ebenfalls ein Hinweis sein. Ist der Heizstab nicht mehr funktionstüchtig, dann kann er die Waschlauge nicht mehr richtig aufheizen, was sich im Umkehrschluss auf die Waschleistung auswirkt.

Laugenpumpe

Ein weiterer wichtiger Bestandteil der Waschmaschine ist die Laugenpumpe, die auch unter dem Namen Ablaufpumpe bekannt ist. Während des Waschvorgangs ermöglicht die Laugenpumpe das Abpumpen der Waschlauge aus der Waschmaschine. Das Wasser wird dabei mit Hilfe des Auslaufschlauches sowie des Flusensiebs abgesaugt und über den Ablaufschlauch aus der Waschmaschine abgepumpt. Die Laugenpumpe der Waschmaschine ist jedoch von außen nur schwer zu erreichen. Eine verstopfte oder defekte Pumpe macht sich dadurch bemerkbar, dass das Wasser „unter Wasser“ steht und die Waschmittellauge nicht mehr aus dem Bottich abgepumpt wird.

Flusensieb

Das Flusensieb, auch Fremdkörperfalle oder Kleinteilfalle, übernimmt eine wichtige Funktion, da es Fremdkörper aus der Waschtrommel auffängt, bevor diese einen Schaden anrichten können. Dies bezieht sich hauptsächlich auf die Laugenpumpe, die von dem Flusensieb geschützt wird. Das Sieb sorgt dafür, dass die Laugenpumpe nicht blockiert wird. Hinweise zur Reinigung des Flusensiebs finden Sie hier im Kapitel Flusensieb reinigen.

Tür oder Bullauge mit Dichtung

Bullauge wird die durchsichtige Glastür einer Waschmaschine genannt. Über ein Bullauge verfügen Frontlader-Modelle, da sie von vorne beladen werden, weshalb das Bullauge als Ladeluke fungiert. Weiterhin dichtet es die Maschine ab, sodass kein Wasser austreten kann. Außerdem ermöglicht das Bullauge, dass Verbraucher ihre Wäsche, während dem Waschgang im Blick haben können. Wichtig ist auch die runde Form, da sie eine gleichmäßige Druckverteilung auf den Rahmen gewährleistet. Zudem liegen so die Dichtungsgummis besser an. Eine durchsichtige Tür ist technisch nicht erforderlich. Umfragen haben gezeigt, dass die Kunden aber auf eine durchsichtige Glastür an ihrer Waschmaschine bestehen. Bei einem Trockner hingegen ist die Tür regelmäßig nicht durchsichtig.

Schlauch und Aquastop

Eine Waschmaschine hat in der Regel zwei Schläuche. Einer der beiden Schläuche versorgt die Waschmaschine mit Frischwasser. Der andere dient dazu, das Schmutzwasser abzuleiten. Der Frischwasserschlauch wird an einen Wasserhahn angeschlossen und ist meist mit einem Wasserschutz, bezeichnet als Aquastop, ausgestattet. Dieser Sicherheitsmechanismus hat die Funktion, einem defekten Schlauch die Wasserzufuhr zu unterbrechen. Dazu gibt es verschiedene mechanische und elektrische Sicherheitssysteme. Ferner besitzen einige Waschmaschinen einen zweiten Zulaufschlauch für Warmwasser, der an die zentrale Warmwasserbereitung angeschlossen wird. Dadurch werden Heizkosten für die Erwärmung des Wassers in der Waschmaschine eingespart.

Motor und Keilriemen

Der Motor sorgt für den Antrieb und dreht die Trommel. Motor und Trommel sind über einen Keilriemen oder über die Keilrippenriemen miteinander verbunden. Es gibt auch Modelle mit Direktantrieb ohne Riemen. Der Keilriemen hat ebenfalls eine essenzielle Funktion, da er dafür sorgt, dass sich die Kraft des Motors auf die Waschtrommel überträgt. Durch diesen Vorgang kann sich die Waschtrommel überhaupt erst drehen, was das Waschen der Wäsche ermöglicht. Ein defekter Keilriemen kann die Waschmaschine lahmlegen, da sich die Waschtrommel ohne funktionstüchtigen Keilriemen nicht mehr bewegt. Allerdings können Riemen und Motor mit der Zeit verschleißen. Der Keilriemen kann sich abnutzen oder reißen. In diesem Fall sollte der Keilriemen umgehend ausgetauscht werden. Ein Motor mit Kohlebürsten, auch als Motorkohlen bezeichnet, nutz sich ebenfalls ab. Der Verschleiß wird durch die mechanische Reibung am Kommutator des Ankers verursacht. Der Anker ist das bewegliche Teil eines Elektromotors und wird auch Rotor genannt. Neuere Modelle besitzen dahingegen einen Motor, der über einen Frequenzumrichter angesteuert wird. Hierbei sind Programmwahlschalter, Sensoren, Aktoren und Antrieb über eine elektronische Steuerung verbunden.

Stoßdämpfer und Federn

Der Bottich ist mittels Stoßdämpfer und Federn beweglich im Waschmaschinegehäuse befestigt. Diese nehmen Vibrationen und Bewegungen innerhalb des Bottichs in Kombination mit einer großen Masse bzw. eines zusätzlichen Gewichts zur Beschwerung auf. Dies wirkt sich insbesondere auf den Schleudervorgang aus, da dabei die Bewegung des Bottichs durch die Unwucht der Wäsche mittels Stoßdämpfer und Federn gedämpft wird. „Tanzt“ oder bewegt sich die Waschmaschine durch die Wohnung, ist das ein Zeichen für defekte Stoßdämpfer. Die Dämpfer und Federn sind meist leicht austauschbar und sehr preiswert zu beziehen.

Temperaturfühler und Druckschalter

Weitere Ersatzteile für die Waschmaschine sind Sensoren wie Thermostat und Druckschalter. Ersteres ist zuständig für die Regulierung der Wassertemperatur. Der Druckschalter organisiert dahingegen die Regulierung des Wasserstandes. Der Druckschalter muss hierzu mit weiteren Teilen der Waschmaschine, wie der Druckkammer, dem Magnetventil oder der Heizung agieren. Dabei reagiert der Druckschalter auf den Wasserstand des Bottichs .

Gehäuseteile

Waschmaschinenteile, die zum Gehäuse gehören, sind unter anderem:

Fernbedienungen als Ersatz finden
Fernbedienungen testen und Ersatz finden
Fernbedienungen als Ersatz finden
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