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SAT-Shop Themenwelt

Antennentechnik, Installationsmaterial und Zubehör für Satellitenempfang

SAT- Shop Satellitenantenne

Fernsehempfang damals und heute

Es gab eine Zeit, da verfügte noch nicht jeder Haushalt über einen eigenen Fernseher. Genau genommen besaßen in den 60er Jahren von ca. 58 Millionen Einwohnern in Deutschland grade mal sieben Millionen ein Exemplar. Zudem bestand das Fernsehprogramm aus bloß drei Sendern, die nur zu bestimmten Uhrzeiten sendeten. Hinzu kommt der enttäuschende Aspekt der Auswahl an Sendungen, denn diese beschränkten sich hauptsächlich auf etwas ruhigere Ausstrahlungen wie zum Beispiel Dokumentarfilme, Nachrichtensendungen oder auch Theateraufführungen. Da auch noch keine Video- oder DVD-Geräte existierten, konnte man nicht einmal aufnehmen, was man verpasst hatte.

Es ist 20 Uhr

Wenn man beispielsweise um 20 Uhr die Nachrichten sehen wollte, musste man den Tagesablauf so abgestimmt haben, dass bis dahin alles erledigt ist. Auf die nächtliche Wiederholung konnte man sich nicht verlassen und Mediathek gab es nicht. Sendeschluss und Testbild sind den Älteren noch ein Begriff. Somit reiht sich in gewisser Weise auch die Abhängigkeit auf der Liste ein. Fernsehen war zwar ein Luxus zu jener Zeit, aber immer vielfältig und flexibel mit Sicherheit nicht.

Revolution Satellitenfernsehen

In den 80er Jahren war es dann soweit. Zum einen wurden die Weichen für die privaten Fernsehprogramme gestellt. Zum anderen starteten das Satellitenfernsehen und die ersten Kabelnetze. Auf der Orbitalposition 13° Ost strahlte der Betreiber Eutelsat im Jahr 1984 das erste deutschsprachige Fernsehprogramm aus. Die Revolution nahm ihren Lauf. Schlussendlich sollten sich dann Anfang der 90er Jahre die Astra Satelliten des Betreibers SES Global mit der Orbitalposition 19,2° Ost endgültig für den Fernsehempfang in Deutschland durchsetzen. Jedoch behält die vielen als Hotbird bekannte Position 13° weiterhin Bedeutung für den Empfang von ausländischen Fernsehprogrammen aus ganz Europa und darüber hinaus. Deshalb werden Astra 19,2° und Eutelsat Hotbird 13° sehr gerne in einer Multifeed-Anlage kombiniert.

Weiter ging die Entwicklung auch mit den ersten Versuchen digitaler Übertragung. Nicht alle Versuche setzten sich zu einem Standard durch wie zum Beispiel D2-MAC. Jedoch etablierte sich der im Prinzip heute noch übliche DVB-Standard erstmals 1994 mit Bezahlfernsehen. Heutzutage betreibt jeder Haushalt oftmals mehr als nur einen Fernseher an einer SAT-Anlage und kann unzählige Programme in digitaler Qualität empfangen, welche dem Zuschauer eine enorme Auswahl und Vielfalt bieten. Die Technik erlaubt, dass man Sendungen, die man verpasst dank PVR ganz leicht aufnehmen kann und man muss sich nicht mehr zwingend danach richten, wann genau man welches Programm sehen möchte. Man selbst ist nun Herr über das Programm und den Zeitpunkt, an dem man fernsehen möchte. Der Sendeschluss ist den Jüngeren kein geläufiger Begriff mehr.

Nächste Revolution Internet

Eine entscheidende Rolle spielt dabei auch das Internet. Dabei war das Internet – oder hier genauer das WWW – als es 1991 erfunden wurde, weit weg davon sich für multimediale Inhalte zu eignen. Erst die schnellen DSL-Anschlüsse ermöglichten das Fernsehen über Internet. Dadurch stehen uns nun noch mehr Türen offen als nur die des regulären TV-Programms. Mir den modernen und weltweit nutzbaren Mediatheken und Video-Plattformen ist man in der Lage Filme, Serien oder was auch immer das Herz gerade begehrt, streamen zu können. Möglich ist dies mit PCs, internetfähigen Mobilgeräten und natürlich mit einem Smart-TV oder einem modernen Receiver, welcher über direkten Internetzugang verfügt. Jeder hat heute die Möglichkeit fernzusehen und zwar das, was er will und wann er will. Mit der Vielfalt und Flexibilität ist der Luxus von früher erst jetzt zu richtigem Luxus geworden, da man selbst über die komplette Entscheidungsfreiheit verfügt.

Satellitenempfang

In unserer SAT-Shop Themenwelt widmen wir uns der Antennentechnik mit Schwerpunkt auf Satellitenempfang. Der Fernsehempfang per Satellit gilt auch heute noch als der wichtigste Übertragungsweg. Zum Empfang von Satellitenrundfunk benötigt man Satellitenantennen und Zubehör wie Installationsmaterial und Empfangsgeräte. Ebenso oft als Ergänzung der SAT-Anlage setzt man Antennen für Radio und neuerdings auch DAB ein. Terrestrische Antennen haben auch durch DVB-T wieder an Bedeutung gewonnen. Spezielle Antennenmodelle sind auch für den Empfang von LTE-Mobilfunk nutzbar.

Was benötigt man für Satellitenempfang?

Einerseits gehört zum Satellitenempfang eine Satellitenantenne in der richtigen Größe.  Weiter benötigt man das richtige LNB mit der gewünschten Anzahl an Teilnehmeranschlüssen. Ergänzend kann die umgangssprachlich oft als Satellitenschüssel bezeichnete Empfangseinheit mit allem Zubehör wie Multifeedschiene und DiSEqC-Relais ausgestattet werden, um zum Beispiel eine Astra-/Eutelsat-Multifeedanlage aufzubauen. Aber auch Komfortausstattung wie Antennenheizungen für den perfekten Empfang in der kalten Jahreszeit dürfen nicht fehlen.

Um die Antenne nun zu montieren braucht es geeignete Antennenmasten. Empfehlenswert wegen der Haltbarkeit sind besonders feuerverzinkte Halter und Masten, die es in vielen Formen und Größen gibt. Was die ideale Variante ist,  entscheidet sich nach den Erfordernissen des Montageortes und sollte daher immer auf die Empfangssituation abgestimmt sein.

Um das Antennensignal nun zum Receiver oder Fernseher zu bringen, braucht es für den Satellitenempfang geeignete Multischalter oder kaskadierbare Systeme. Selbstverständlich dürfen die Antennenkabel, Antennenstecker und entsprechendes Werkzeug für die Montage nicht fehlen. Ob nun eine klassische SAT-Verteilung gewählt wird oder z.B. ein Einkabelsystem, bleibt frei wählbar. Eine moderne Variante stellt die Verteilung über ein Netzwerk dar. Das wird auch als SAT>IP bezeichnet.

Am Ende der Leitung oder der Antennendose benötigt man dann ein SAT-taugliches Endgerät bzw. Empfangsgerät. Das kann ein Fernseher mit eingebauten DVB-S Tuner oder ein SAT-Receiver sein. Zusätzlich kann auch ein geeignetes Radio an der Antenne betrieben werden, sofern eine UKW oder DAB Einspeisung vorhanden ist.